Frau bestellt Essen

Geschickt gestaltet! Pflanzenbasierte Speisekarten

von Charlotte Hormesch
© iStock.com/Rawpixel
Warum warten bis Ihre Kundschaft Sie drängt, klimafreundliche Gerichte anzubieten, wenn Sie sich heute schon gezielt dafür entscheiden können, mit gesunden, pflanzenbasierten Rezepturen einen positiven Beitrag für Mensch und Umwelt zu leisten? Mit einer geschickten Gestaltung der Speisekarte können Sie Ihre Gäste dazu anregen, bewusste Entscheidungen zu treffen und somit gemeinsam mit ihnen gegen eine der größten Herausforderungen unserer Zeit vorgehen: den Klimawandel.
Vom 15.08.2024

Tipps zur Benennung pflanzenbasierter Speisen

1. Plakative Bezeichnungen vermeiden: Begriffe, wie „vegan“, „vegetarisch“ oder „fleischlos“ sind häufig negativ konnotiert und suggerieren Verzicht. Positiver wahrgenommen werden Bezeichnungen wie „pflanzenbasiert“ oder „plantbased“.

2. Herkunft hervorheben: Betonen Sie die Herkunft der verwendeten Zutaten, verkörpern Sie damit Vertrauen und Transparenz. Sie können entweder die Nation betonen (z.B. „Dreierlei vom deutschen Spargel“), die Region (z.B. „Westfälischer Gemüseeintopf“), die natürliche Herkunft (z.B. „Feldgemüse“) oder ganz konkret den Produzierenden angeben (z.B. „Heiße Waffeln mit Kirschen vom Hof Meier“). Haben Sie hauseigene Rezepturen, die Sie mit einem Zusatz „hausgemacht“ oder „nach traditionellem Familienrezept“ kenntlich machen, vermitteln Sie Ihren Gästen ein besonders ansprechendes Alleinstellungsmerkmal.

3. Geschmack betonen: Indem Sie die Kochmethode (z.B. „Im Ofen geschmorte Rote-Beete“), den Geschmack (z.B. pikant gefüllte Paprika“) oder erlesene Zutaten (z.B. „Sellerie mit Piemont-Haselnüssen“) benennen, ermöglichen Sie Ihren Gästen, Qualitätsmerkmale zu erkennen und machen ihnen Lust auf das Geschmackserlebnis.

4. Optik und Mundgefühl beschreiben: Beschreiben Sie die Optik und das Mundgefühl ansprechend, hilft dies Ihren Gästen, die angebotenen Speisen zu visualisieren und regt ihren Appetit an. In Bezug auf die Optik können insbesondere Farben betont werden (z.B. „Regenbogen-Bowl“ oder „Grüne Frühlingstarte“). Das Mundgefühl kann durch Formulierungen wie „Zartschmelzender Schokokuchen“ oder „Cremige Kartoffelsuppe mit Nuss-Crunch“ vermittelt werden.

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Autorin:
Charlotte Hormesch
Content Management
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Geschickt gestaltet! Pflanzenbasierte Speisekarten