Eine Gruppe von Schüsseln mit Flüssigkeit und einem Löffel

Gesunde Fette

von Malin Tegethoff
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Pflanzliche Öle liefern lebensnotwendige Fettsäuren und Vitamin E. Mit 9 Kilokalorien pro Gramm ist Fett der energiereichste Nährstoff und enthält mehr als doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate oder Eiweiß. Da Fette und Öle sich in ihrer ernährungsphysiologischen Qualität unterscheiden, ist eine bewusste Auswahl wichtig, um ausreichend ungesättigte Fettsäuren aufzunehmen und gleichzeitig die Kalorienzufuhr im Blick zu behalten.
Vom 01.07.2026

Gesättigte Fettsäuren

• Gesättigte Fettsäuren sind meist bei Raumtemperatur fest (z. B. Butter oder Kokosfett).

• Ein hoher Verzehr kann den Cholesterinspiegel erhöhen und das Risiko für Fettstoffwechselstörungen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern.

Ungesättigte Fettsäuren

• Ungesättigte Fettsäuren sind in der Regel flüssig (z. B. Raps- oder Olivenöl).

• Sie wirken sich günstig auf die Herzgesundheit aus, da sie den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen und Entzündungsprozesse reduzieren können.

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Empfehlenswerte Öle

• Rapsöl gilt als Öl der Wahl für die Küche. Es enthält wenig gesättigte Fettsäuren, viele einfach ungesättigte Fettsäuren sowie die essentielle Omega-3- Fettsäure Alpha-Linolensäure und Vitamin E. Besonders vorteilhaft ist das günstige Verhältnis von Omega- 3- zu Omega-6-Fettsäuren.

• Weitere gute Omega-3-Quellen sind Walnuss-, Lein- und Sojaöl.

• Olivenöl zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren aus. Natives Olivenöl enthält zusätzlich sekundäre Pflanzenstoffe mit möglichen gesundheitsfördernden Wirkungen.

• Sonnenblumenöl ist geschmacksneutral und wird häufig in verarbeiteten Lebensmitteln verwendet. Seine Fettsäurezusammensetzung ist jedoch weniger günstig als die von Rapsöl.

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Autorin:
Malin Tegethoff
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