
Nachhaltiger Genuss: Aus der Gastro für die Gastro
Vom Lock-Down zum Start-up
Um den Wurzeln von AllerLiebe auf die Spur zu gehen, führt kein Weg am Hotel Wildland vorbei. 2020 übernimmt Inga Cramer das Hotel, und das mitten im ersten Lock-Down der Pandemie. Doch darin lag die besondere Chance, den Plan durchzusetzen, den es schon immer gab: eine Restaurantküche, in der auch produziert wird. Aus der Gastro für die Gastro.
Etwa eineinhalb Jahre später, ging Inga mit ihrem Gründungspartner Pascal Raschke in die Umsetzung der AllerLiebe-Idee. Seitdem werden in der Wildland Restaurantküche (Bio-Zertifizierung im Gold-Status) neben den À-la-Carte-Gerichten auch vielseitige Komponenten für die AllerLiebe Menüboxen sowie verschiedene Feinkostprodukte für den Einzelhandel zubereitet.


AllerLiebe À la Carte
Mittlerweile umfasst das AllerLiebe Profi-Sortiment in etwa 80 verschiedenen Komponenten, die in sogenannten Bundles gebucht werden können. Aktuell erhält man diese Komponenten (z. B. vorgegarte Nudeln und BologneseSauce oder Kichererbsencurry mit Jackfruit) in 4er- oder 10er-Einheiten und bald auch im Format einer halben GN. Für Planungsliebende gibt es die Möglichkeit, gemeinsam einen langfristigen Speiseplan zu entwickeln.
Über die Gäste im Wildland Restaurant bekommt AllerLiebe ein direktes Feedback zu den Kreationen und die Rezepturen, die auf dieser Basis perfektioniert werden. Die fertigen Speisen werden dann in Pfandboxen gefüllt, etikettiert und anschließend schockgefrostet.

In Kreisläufen gedacht
Das gesamte AllerLiebe Konzept baut auf nachhaltigen Strukturen auf. Nachhaltigkeit bedeutet für die Gründer*innen unter anderem das Denken in Kreisläufen. Bis auf das Etikett sind die Produkte für Gastronom*innen müllfrei. Die Pfandboxen von PFABO können bis zu 1.000-mal wieder verwendet werden und sind gleichzeitig auch für das To-go-Geschäft geeignet.
Die Verwendung der Mehrweg-Boxen hat darüber hinaus noch weitere Vorteile:
- Gekühlt gelagert, bleiben die Speisen nach dem Auftauen mindestens fünf Tage haltbar.
- Sie lassen sich leichter entleeren als Einwegbeutel, die kleckern und in denen oft Reste zurückbleiben.
- Sie dürfen direkt im Kühlhaus gelagert werden, da sie nicht von Pappe befreit werden müssen.
- Die genormten Größen sparen GN-Behälter.
- Müll und dementsprechend Lagerkapazität werden eingespart.
Nach Gebrauch werden die Boxen von den Gastronom*innen gespült und bei der nächsten Lieferung von AllerLiebe abgeholt, professionell gereinigt und erneut befüllt.
Ein Konzept mit Mehrwert
Mit ihren Produkten liefern Inga und Pascal eine gastronomische Antwort auf den Zeitgeist. Hochwertige Gerichte, die in maximal 15 Minuten zubereitet sind und selbst in kleinen Küchen mit ungelerntem Personal funktionieren. Dabei trifft maximale Flexibilität auf maximale Nachhaltigkeit. Nachhaltig bedeutet dabei nicht gleichzeitig auch teuer, betont Inga. Denn Nachhaltigkeit heißt Reduzieren - zum Beispiel unnötige Verpackungen oder Transportwege - das spart Kosten und führt bei AllerLiebe zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Zum Gesamtkonzept gehört außerdem die Nutzung von 100 % Öko-Strom, die Partnerschaft zu regionalen Lieferanten und der Fokus auf das Gemeinwohl. AllerLiebe arbeitet aktuell an einer Gemeinwohlbilanzierung und spendet pro verkaufte Portion zwei Cent an gemeinnützige Zwecke.
Mit dieser Philosophie und dem ganzheitlichen Konzept zeigt AllerLiebe auf eine inspirierende Art, wie eine nachhaltige und zukunftsfähige Gastronomie funktionieren kann.

Übrigens:
AllerLiebe und das Wildland Hotel liegen in Hornbostel an der Aller - daraus ergibt sich im Markennamen eine schöne Doppeldeutigkeit, die Bezug zu der regionalen Verwurzelung herstellt.
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