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Die Fülle der Möglichkeiten

05-08-2020

Der Mensch ist ein Allesesser. Damit gehören wir zu dem Omnivoren, was korrekt übersetzt Allesfresser bedeutet. In unserer Entwicklung war das ein großer Vorteil, hatten wir dadurch doch größere Möglichkeiten der Nahrungsbeschaffung. Durch die Nutzung des Feuers entwickelten wir uns zu der einzigen Spezies auf der Welt, die ihre Nahrung gart und brät. Somit ergaben sich noch vielfältigere Möglichkeiten für Nahrungsquellen. Unser Liebling, die Kartoffel, schmeckt im rohen Zustand nicht besonders gut, oder? Eine größere Auswahl als der Mensch hat kein anderes Lebewesen.

Aber wieso glauben wir dann, dass weniger Fleisch Verzicht bedeutet? Was wirkt da in uns? Wozu nutzen wir nicht die vielfältigen Ernährungsmöglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen? Wir wissen doch längst, dass unser hoher Fleischkonsum negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat. Dass die weltweite Fleischproduktion an erster Stelle steht, wenn es um den Klimawandel geht. Dass hauptsächlich die Futtermittelproduktion für das Abholzen der Wälder verantwortlich ist, nicht nur am Amazonas. Dass nicht zuletzt die Tiere unter der Massentierhaltung in nie da gewesener Weise leiden müssen. Warum erkennen wir nicht die wunderbare Vielfalt, in der wir leben?

Es ist der Mangelstandpunkt, der in uns wirkt. Jeder von uns kennt ihn, auch wenn wir den Begriff vielleicht noch nie gehört haben. Wenn wir Angst haben, es könnte nicht reichen, wirkt dieser Standpunkt. Auch die Angst vor Veränderungen basiert auf diesem Standpunkt. Wir sind misstrauisch, vertrauen nicht darauf, dass Veränderung etwas positives für uns ist. Wenn wir den Füllestandpunkt einnehmen und darauf vertrauen, dass alles da ist, es alles gibt, erkennen wir die Fülle der Möglichkeiten, auch für eine Ernährung ohne Verzicht, für das Gewinnen neuer Gäste und für vieles mehr.

Wenn Sie als Gastronom auf dem Standpunkt stehen, dass weniger Fleisch Verzicht bedeutet, werden Sie nur schwer Gäste begeistern können, die weniger oder gar kein Fleisch essen wollen. Das tückische an unseren Standpunkten, man könnte sie auch innerste Überzeugungen nennen: Sie wirken immer mit und haben damit den entscheidenden Einfluss auf unsere Ergebnisse, auch beim Speiseangebot und beim Gewinnen neuer Gäste.

Wir bei Windmann trainieren die Wachsamkeit über unsere Standpunkte und wählen täglich aufs Neue den Füllestandpunkt, auch in diesen herausfordernden Zeiten, die uns größere Möglichkeiten zur Veränderung bieten als jemals zuvor. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, was es mit innersten Überzeugungen auf sich hat, wo der Unterschied zwischen Wille und Absicht liegt und ob es einen Unterschied zwischen einer Entscheidung und einer Wahl gibt, schicken Sie uns eine Nachricht an begeisterung@windmann-sb.de.

Seien Sie zuversichtlich und vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeiten, auch zur Veränderung.

 

 

Bilder: iStock

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