Nachhaltigkeit

Unserer Verantwortung bewusst

Nicht nur zu Nehmen, sondern auch zu Geben, ist Teil unserer Philosophie. Dies spiegelt sich sowohl in unserer Beziehung zu Lieferant*innen, Partner*innen, Kund*innen und Mitarbeitenden, als auch in unserem Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Natur wider. Nachhaltigkeit ist somit fest in unserer unternehmerischen Denkweise verankert und umfasst die Betrachtung ökonomischer, sozialer und ökologischer Aspekte mit langfristigem Blick. An vielen Stellen hinterfragen wir unsere internen Unternehmensprozesse und finden alternative Lösungen, die der Umwelt und auch uns zu Gute kommen. 

In unserem Nachhaltigkeitsbericht erfahren Sie mehr darüber, wie wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette Beziehungen auf Augenhöhe pflegen sowie Ressourcen und CO2 sparen.

Nachhaltigkeitsbericht BlätterKatalog Nachhaltigkeitsbericht PDF Zum download

 

Als Teil unserer Verantwortung sehen wir es auch, für Sie Möglichkeiten eines nachhaltigen Konsums zu schaffen und Ihnen stetig neue Wege aufzuzeigen, wie Sie Ihre ökonomischen Ziele in Einklang mit Natur und Mensch erreichen können. Deshalb setzen wir unseren Fokus auf zukunftsweisende Projekte und Initiativen sowie eine transparente und nachhaltigkeitsorientierte Kommunikation, durch die wir gemeinsam mit Ihnen, Schritt für Schritt, in eine grüne Richtung steuern. Denn wir sind der Überzeugung, dass die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft nur gemeinsam gelingen kann. 

Der Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit ist eine immer drängendere Thematik unserer Zeit, die uns einerseits vor große Herausforderungen stellt, andererseits aber auch eine Fülle neuer Möglichkeiten bietet. Wir möchten Sie bei diesem Umdenken begleiten und gemeinsam an dieser Aufgabe wachsen. 

Aus diesem Grund bieten wir Ihnen gerne eine persönliche Nachhaltigkeitsberatung an. Unser Prozessberater Lars Wintzen unterstützt Sie dabei, dieses vielfältige Thema in Ihrem Betrieb zu integrieren. 

In einer ersten Broschüre zu dieser Thematik zeigen wir Ihnen außerdem, wie Sie Ihre Gäste nachhaltig begeistern können und welche Mehrwerte durch ein nachhaltigeres Handeln generiert werden - für Sie, Ihre Gäste und nachfolgende Generationen.

 

NAchhaltigkeitsBroschüre als blätterkatalog Nachhaltigkeitsbroschüre als PDF

Lars Wintzen

Telefon: 05732 9688-0
E-Mail: l.wintzen@windmann-sb.de

Sprache hat Macht...

...das erleben wir tagtäglich, wenn uns ein beiläufiges Lob für den Rest des Tages zum Strahlen bringt oder uns Romane so in den Bann ziehen, dass sie sich wie eine zweite Realität anfühlen. Oft bekommen wir jedoch auch gar nicht bewusst mit, welchen Einfluss Worte auf uns haben. Das mag in vielen Situationen kein Problem darstellen, kritisch wird es jedoch, wenn Sprache für soziale Ungleichheiten sorgt. 

Im alltäglichen Gebrauch nutzen wir fast ausschließlich maskuline Bezeichnungen wie „Koch“, „Chef“ und „Mitarbeiter“. Unsere Sprache ist also männlich geprägt. Ohne dass wir es merken, führt dies dazu, dass weibliche und nicht-binäre Menschen (jene, die sich weder als Frau noch als Mann identifizieren) in unseren Köpfen weniger präsent sind. Dadurch wird fälschlicherweise der Eindruck vermittelt, sie seien auch weniger bedeutend. Dies zeigt sich nicht nur in unserem Denken, sondern auch in unserem Handeln: Nicht-binäre Menschen werden schikaniert und ausgeschlossen, überwiegend Frauen werden Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt und verantwortungsvolle Positionen in Politik und Beruf sind größtenteils von Männern besetzt.

 

Was, wenn wir das mächtige Werkzeug „Sprache“ nutzen könnten, um etwas Positives zu bewirken? Um ein gesellschaftliches Miteinander auf Augenhöhe zu fördern? Um Werte wie Toleranz, Respekt, Diversität und Gleichberechtigung zu verbreiten? Um neue Kundschaft anzuziehen, der genau diese Werte wichtig sind? Würden Sie es tun?

Die gute Nachricht: Wir haben diese Möglichkeit. Und zwar mit gendersensibler Sprache.

Wir haben uns Anfang des Jahres 2022 bewusst dazu entschieden Teil des Wandels zu sein und unsere Kommunikation gendersensibel zu gestalten. Auch Ihnen könnte eine Umstellung auf gendergerechte Sprache einen Mehrwert bieten:

  • Sie erschließen neue Zielgruppen
    Insbesondere junge Generationen messen Gleichberechtigung und Toleranz von Vielfalt eine hohe Bedeutung zu. Um diese zu erreichen, müssen Sie ihre Sprache sprechen.
  • Sie fördern Diversität in Ihrem Team
    Mit der Ansprache aller Geschlechter erweitern Sie den Kreis potentieller Mitarbeitender. Setzt sich ihr Team aus unterschiedlichsten Menschen zusammen, die diverse Perspektiven mit einbringen, erhöht dies die kollektive Intelligenz und fördert die Kreativität - Eigenschaften, die den Unternehmenserfolg maßgeblich fördern.
  • Sie unterstützen einen gesellschaftlichen Wertewandel
    Indem Sie Werte wie Gleichberechtigung, Toleranz und Diversität permanent sichtbar machen, helfen Sie dabei, diese fest in unserer Gesellschaft zu etablieren. Nach diesen Werten zu leben ist nach unserer Auffassung der beste Weg gegen Diskriminierung, Hass und Ungerechtigkeit.

 

Lesen Sie in unserer Info-Broschüre mehr darüber, warum unser aktueller Sprachgebrauch ein Problem darstellt und wie gendersensible Sprache zur Lösung beitragen kann. Ein übersichtlicher Leitfaden gibt Ihnen außerdem konkrete Hilfestellungen bei der Umsetzung einer gendersensiblen Sprache in ihrem persönlichen und geschäftlichen Kontext.

zur Info-Broschüre
Bild: iStock

Einkaufen und Gutes tun

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen gastronomischen Betrieb und Sie können bei Ihrer Lieferfirma Produkte beziehen, von denen ein Teil des Erlöses in gemeinnützige Projekte geht. Ihr Beitrag wäre Ihr Handeln, in dem Sie die so gekennzeichneten Produkte einkaufen und in Ihrem Betrieb einsetzen, das natürlich bei voller Transparenz über die Höhe des Betrages und über die Verwendung. Genau das ist die Idee von TwoWay, unserer Initiative für gesellschaftliche Verantwortung und soziales Engagement.

 

Im Kampf gegen Plastik

Bislang sind die Erlöse aus unserer TwoWay-Kampagne an Ozeankind e.V. aus Osnabrück gegangen. Ein junger Verein, der sich gegen Plastikverschmutzung stark macht.

Insgesamt konnten wir 4.376,35 € (Stand 29.12.2021) an den 2017 gegründeten Verein spenden, der uns mit seiner Vision und Transparenz begeistert.

Weitere Infos zu Ozeankind e.V. finden Sie hier: ozeankind.de

 

Für gesunde Wälder

Nun ist es Zeit für ein neues Projekt. Beim Anblick abgestorbener Wälder und kahler Lichtungen in der Region OWL sorgen wir uns immer mehr um unser lokales Ökosystem, welches unzertrennlich mit globalen Kreisläufen in Verbindung steht. Wälder sind die Lunge unseres Planeten und wahre Wunderwaffen im Kampf gegen den Klimawandel. Allein die Wälder Deutschlands speichern etwa 127 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Gleichzeitig geht es dem deutschen Wald jedoch so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht: Nur noch jeder fünfte Baum ist gesund. Die Trockenheit und Hitze der letzten Jahre haben grüne Haine in dürre Landschaften verwandelt. Waldbrände und Schädlinge wie der Borkenkäfer lassen in Folge dessen ganze Waldbestände zusammenbrechen. Um ein weiteres Waldsterben zu verhindern, werden dringend wirksame Maßnahmen benötigt.

Das hat uns zu Deutschland Forstet Auf geführt. Ein junges Unternehmen mit einem ambitioniertem Ziel: Im Jahr 2045 sollen alle Wälder Deutschlands gesund sein. Um diese Mission zu erfüllen, leisten sie wertvolle Vernetzungsarbeit zwischen Freiwilligen und Forstleuten bzw. Waldbesitzenden. Auf diese Weise entstehen in ganz Deutschland regionale Projekte für den gesunden Wald der Zukunft. Eines dieser Projekte möchten wir im kommenden Frühjahr mit den gewonnen Geldern unserer TwoWay-Initiative unterstützen. Dafür benötigen wir Ihre Hilfe!

Bild und Logo: Deutschland Forstet Auf

 

 

 

Achten Sie in unserer Werbung auf Produkte, die mit TwoWay gekennzeichnet sind. Am Produkt ist jeweils der Betrag genannt, den wir gemeinsam zur Verfügung stellen werden. 

Wir freuen uns, wenn auch Sie mitmachen!

Mehrwegsysteme

Mehrweglösungen bieten eine Alternative zu herkömmlichen "Wegwerf"-Verpackungen aus Plastik und Pappe, die nach einer Benutzung entsorgt werden müssen. Eingebettet in ein Pfandsystem, können Mehrwegverpackungen zahlreiche Male wiederverwendet werden. Wir haben die gängigsten Anbieter*innen solcher Systeme für Sie verglichen. Nutzen Sie unsere Übersicht gerne als Entscheidungsbasis.

Weitere Informationen zu Mehrweg in der Gastronomie erhalten Sie außerdem im Ratgeber des Umweltbundesamt. Hier bekommen Sie Tipps zur praktischen Umsetzung und lernen die Vorteile von Mehrwegbehältnissen in Bezug auf Hygiene, Wirtschaftlichkeit und Abfallvermeidung kennen.

zum vergleich von mehrwegsystemen zum Ratgeber des Umweltbundesamtes
Bild: iStock

Nachhaltigere Einwegverpackungen

Die Bionatic GmbH & Co. KG ist unsere Partnerin für Food-Verpackungen und Einweggeschirr aus nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen. Im Vergleich zu Materialien wie Plastik, die aus endlichen Ressourcen gewonnen werden, stellen die Verpackungen von Greenbox eine nachhaltigere Alternative dar. 

Dennoch handelt es sich nach wie vor um Verpackungsmaterial, das nur ein einziges Mal genutzt wird und anschließend entsorgt wird.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Bionatic.

Greenbox Produkte im Webshop
Bild: Greenbox
Bild: iStock

Der größte Hebel für eine nachhaltige Entwicklung der Gastronomie liegt im Angebot der Speisen. Sie möchten Ihre Gäste mit einem umweltfreundlichen Menü positiv überraschen? Dann kreieren Sie jetzt KlimaTeller!

KlimaTeller ist eine Initiative von NAHhaft e.V., um Treibhausgasemissionen entlang der Wertschöpfungskette von Lebensmitteln zu minimieren. Mit der KlimaTeller App können Sie den CO2-Ausstoß ihrer angeboten Speisen einfach errechnen und optimieren. Zum Beispiel mit der ausgeweiteten Verwendung von regionalen, saisonalen oder unverpackten Lebensmitteln. Spart ein Gericht, im Vergleich zu einer durchschnittlichen Hauptmahlzeit, mindestens 50% an Emissionen ein, wird dieses als KlimaTeller gekennzeichnet. Somit wird Ihr Umweltengagement für Ihre Gäste sichtbar. 

Machen Sie Klimaschutz geschmackvoll und erlebbar!

mehr zu klimateller

Regionalität mit Local Eater erleben

Regionale Produkte sparen lange Transportwege und somit auch große Mengen an Treibhausgasen. In den meisten Fällen sind sie aus diesem Grund wesentlich umweltfreundlicher als Produkte aus fernen Ländern. 

Durch globalisierte Wertschöpfungsketten geht außerdem häufig die Transparenz verloren. Wer kann schon nachvollziehen, unter welchen Arbeitsbedingungen die Banane gepflückt wurde, die häufig genug auf unserem Frühstücksteller landet? Bei regionalen Produkten unter unserem Label Local Eater können wir sicher sein, dass die Produkte unter Einhaltung unser Nachhaltigkeitskriterien hergestellt werden. Davon können Sie sich bei Bedarf auch gerne selbst überzeugen - schließlich sind unsere Local Eater Betriebe direkt um die Ecke.

Mehr Infos zu local eater

Plantbased für eine nachhaltig Speisekarte

Immer mehr Menschen ernähren sich vegan, vegetarisch, lactosefrei, flexitarisch oder einfach: individuell. Um diese Menschen - und vor allem die Menschengruppen, die mit ihnen essen gehen - als Gäste zu gewinnen, ist ein vielfältige pflanzenbasierte Küche eine Grundvoraussetzung. Anregungen, wie sie diese umsetzen können, bieten wir Ihnen reichlich in unseren Blogbeiträgen.

Zum blog

In unserem Sortiment können Sie sich an unserem Plantbased-Logo orientieren, um pflanzliche Produkte auf einen Blick zu erkennen.

Pflanzenbasierte Produkte im Webshop

Mit Too Good To Go verkaufen Sie Ihre überschüssigen Lebensmittel einfach per App und schaffen eine WIN-WIN-WIN-Situation für sich, Ihre Kundschaft und die Umwelt.

Too Good To Go ist die weltweit größte Plattform für überschüssige Lebensmittel und vernetzt allein in Deutschland 5 Millionen Nutzende mit 7.500 Betrieben aus Gastronomie und Handel. Mit der App können Betriebe ihre überschüssigen Speisen und Lebensmittel zu einem vergünstigten Preis verkaufen. So bietet Too Good To Go einen lokalen Lösungsansatz für ein globales Problem: 1/3 aller Lebensmittel landen im Müll, während gleichzeitig mehr als 820 Millionen Menschen Hunger leiden und die Lebensmittelproduktion für einen erheblichen Anteil der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist.

Für mehr Informationen, wie sie mit Too Good To Go Lebensmittel retten und auch noch Umsatz generieren können, lesen Sie unseren Blogbeitrag!

zum Blogbeitrag
Bild: Too Good To Go

 

 

Bild: Café Welcome

Uns liegt es am Herzen, Lebensmittelverschwendung bestmöglich zu vermeiden. Dabei gehen wir über eine vorausschauende Planung und einen vergünstigten Abverkauf von Lebensmitteln kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus.

Aus unserer anfänglichen Zusammenarbeit mit einer Foodsharing-Gruppe aus Bielefeld, über die wir bereits im April 2020 berichtet haben, ist mittlerweile eine Kooperation mit der gemeinnützigen Einrichtung "Café Welcome" im Bielefelder Stadtteil Schildesche entstanden. Diese arbeitet mit weiteren Sozialeinrichtungen der Region zusammen und verteilt die noch genießbaren, jedoch vom Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufenen Lebensmittel an Menschen in hilfsbedürftigen Situationen.

Weitere Informationen über das Café Welcome finden Sie hier.

Sicherlich gibt es auch in Ihrer Region eine Foodsharing-Community, mit der Sie kooperieren können. Über den folgenden Link, können Sie sich informieren. 

Homepage Foodsharing

Biodiversität fördern

Das Unternehmen Feldwerk hat es sich zur Aufgabe gemacht die Biodiversität in unserer Region zu fördern und das Insektensterben aufzuhalten. In gemeinsamer Zusammenarbeit mit Landwirt*innen verwandeln sie Felder in Blühwiesen aus heimischen Pflanzen und spenden Insekten somit einen natürlichen Lebensraum. Mit ihrem Engagement leisten sie einen wichtigen Beitrag für unsere Zukunft, denn Insekten haben in einem funktionierenden Ökosystem eine enorme Bedeutung: Zur Bestäubung von Pflanzen, als Futter für andere Tiere und zum Erhalt des ökologischen Gleichgewichts.

Wir sind seit 2020 Patin für eine Blühwiese und unterstützen Feldwerk somit in ihrer Mission. 

Unter den folgendem Links finden Sie weitere Informationen über dieses beeindruckende Projekt an unserem Heimatstandort Löhne. Vielleicht haben Sie ja auch Interesse sich zu beteiligen.

Blogbeitrag Homepage Feldwerk
Von links: Ulrich Krutemeier, Tobias Krutemeier, Marco Schlomann
Bilder: Feldwerk

Empfehlen Sie diese Seite auf


...oder per Mail: